Update Dreadlocks

Dieser Bericht könnte Werbung enthalten. Wenn nicht, auch gut. Ich will es nur gesagt haben. Nicht, dass mir ein überfleißiger Abmahnguru zu nahe kommt.

Nun ist es anderthalb Jahre her, meine Dreadlocks gibt es noch und ich fühle mich, mit ein paar Ausnahmen, gut damit.

Es ist und bleibt nicht das, was ich mir erhofft habe – nämlich eine Haarpracht, um die ich mich nicht mehr kümmern muss, das gleich vorweg 😆. Um gepflegt auszuschauen, muss man doch leider einiges machen, damit man weniger wie ein ungepflegter Filzpantoffel aus dem Urwald aussieht. 😂

Der Weg zu meinen heutigen Ansichten ist mitunter ziemlich holprig verlaufen. Einiges habe ich einfach falsch gemacht. Angefangen mit meiner Haarwäsche, oder soll ich sagen, Dreadlockwäsche? Es sind ja immer noch meine Haare, also verzeiht es mir, wenn ich mich keiner Wortklauberei anschließen möchte. Aber zurück zum Thema Shampoo. Am Anfang achtete ich zumindest darauf, keine Shampoos mit Silikonen oder Pflegespülungen zu verwenden. Warum? Weil sich diese dämlichen Silikone nur um die Haare legen und das Haar versiegeln. Für uns als Dreadheads (was für ein blödes Wort) ist das kontraproduktiv, denn wir wollen ja einen Verfilzungsprozess anregen und dafür dürfen sie nicht glatt und seidig sein, sondern vielmehr stumpf. Sie müssen sich ineinander verketten und verfilzen können.

Doch das gestaltet sich nicht ganz so leicht, denn die Inhaltsliste muss man zunächst genau studieren und wissen, um welche Inhaltsstoffe es sich bei dem Shampoo handelt. Die meist verwendeten Silikone in Shampoos sind: Amodimethicon, Dimethicon und Dimethiconol. Noch Fragen? Man kann sich an folgenden Endungen in der Inhaltsliste orientieren: -cone, -conol, -oxane und -glycol. Heute ist das für mich klar, doch am Anfang bin ich diesen Inhaltslisten nicht ganz auf den Grund gegangen. Endresultat – meine Dreads wurden flusig, überall ragten die kleinen Härchen heraus.

Übrigens, inzwischen wasche ich mir meine Dreadlocks nur noch mit Filt Ber von Glan und mit Ronny’s Seife. Beide Seifen sind auf Dreadlocks abgestimmt, sodass ich keine Inhaltslisten mehr lesen muss.

Ronny’s Seifen – nur die Ökobilanz bleibt gänzlich auf der Strecke, denn die Seifen reisen um den halben Erdball – sie kommen aus Mexiko.

Der Häkelwahn

Als ich das mit den Dreadseifen noch nicht auf den Schirm hatte, kämpfte ich halt mit Häkeln gegen meine Fusselhärchen an. Ich dachte, das ist eine besonders schlaue Nummer.

Den Kampf Fusselhaar hätte ich gar nicht gebraucht. Heute weiß ich, sie wären so gut genug gepflegt gewesen.

Ich war mir auch sicher, dass viel Häkeln irgendwann zum Ziel führen muss – nach dem Motto: Fest verhäkelt und Ruhe! Um meine Flusen irgendwie verschwinden zu lassen, häkelte ich mich daher fast wahnsinnig. Es verging kein Tag, an dem ich sie nicht verhäkelte. Häkeln muss man sie ab und an, gar keine Frage. Denn längere Strähnchen, die rausgehen, kann man damit wieder in den Dreadlock einfügen. Auch die Ansätze wachsen ja heraus, die sollte man daher alle paar Monate mal nacharbeiten lassen. Dem eigentlichen Filzprozess wirkt man mit zu viel Häkeln jedoch entgegen. Man unterbricht ihn sogar! Und nach jedem Waschen mit dem falschen Shampoo, wie ich es getan habe, dann wieder und wieder das Worstcase-Szenario Fusselhaare! Zudem nutzte ich zusätzlich mein Glätteisen (’nen ganz schlauer Trick… dachte ich mir 😆), um die Fusselhaare an die Dreads zu glätten. Worüber ich mir allerdings nicht im Klaren war – die Haare werden massiv mit Hitze behandelt und werden dadurch brüchig. So sprießten meine Fusselhärchen lustig weiter und es wurden sogar noch mehr – kurzerhand ging ich mit der Schere dran und schnitt mir die lästigen Fusselhärchen einfach ab. Auch darauf konnte ich nur kurze Zeit stolz sein. 😜 Das die dadurch immer weniger Stabilität hatten… naja, darüber brauche ich wohl nun nichts mehr berichten, oder?

Mal ganz davon abgesehen, dass man nie alle Fusselhärchen beseitigen wird… Ich musste eindeutig lernen, auch mal Abstand von ihnen zu nehmen und loszulassen. Einen sehr schönen Artikel „Fusselhaare – oder wie lerne ich loszulassen“ dazu hat Judith von Dreadfactory geschrieben und daran halte ich mich inzwischen. Es ist ein Befreiungsschlag sonders Gleichen, das kann ich euch sagen!

Das Aus für Extensions mit einer Häkelnadel Stärke 6

Eines Tages – ich hatte meine Würmchen, wie ich meine Dreadlocks liebevoll nenne, inzwischen ein Jahr – wurden meine Extensions durch meine geistreichen Ideen zwangsläufig brüchig. Das ewige Häkeln mit zu dünnen Häkelnadeln (ehrlich gestanden habe ich sogar mal eine Filznadel ausprobiert und es nur deshalb sein lassen, weil ich mir laufend in Finger gestochen habe…) ließ dann das Fass endgültig überlaufen. Ich verhäkelte meine Würmchen schön fest und ich war mir sicher, wenn ich immer kleinere Stärken verwende, dann bleiben sie schön fest und gehen nicht mehr auf. Ein großer Trugschluss, dem ich da aufgesessen bin. (Vielleicht sollte ich sie nach dem Häkeln einfach mit Sekundenkleber verkleben🧐.) Irgendwann lösten sich nämlich meine Extensions auf und ich hatte tausend abgebrochene Härchen auf meinem Schoss liegen. Und es wurden immer mehr Fusselhärchen. Zum Glück häkelte ich überwiegend an meinen Extensions herum, sodass meine eigenen Haare nicht so kaputt gegangen sind. Ich denke, dann hätte ich auch heute eine Glatze vom vielen Häkeln. 🤓 Von Tana, der Dreadfactory in Bremen, ließ ich mir dann alle Dreadlocks wieder restaurieren. Das ist noch mal gut gegangen – Gottlob!

Meine Ansätze wurden auch zum Problem. Durch eine Dreaderin, die auch nur mit Häkelnadelstärke 6 meine Ansätze pflegte, sind mir viele Haare einfach ausgerissen. Ich hörte es am Geräusch, wenn sie meine Ansätze pflegte, das da was nicht stimmen kann. Zum Glück beendete ich nach dem zweiten Pflegetermin unsere Treffen. Inzwischen sind die abgerissenen Haare nachgewachsen und rutschen nun immer wieder aus den Ansätzen heraus. Wischmop lässt grüßen 🙃

Das zum Thema Filzpantoffel im Urwaldlook!

Bei Tana merke ich von der Ansatzpflege nichts, sie geht behutsam ans Werk und danach sehe ich immer schön ordentlich aus. Doch leider dauert es nur eine geraume Zeit (allerhöchstens einen Monat) und ich sehe wieder so aus, wie der Wischmop auf dem Bild. Das empfinde ich als zu ungepflegt. Damit fühle ich mich nicht wohl. Ich eiere schon lange damit herum, mir die Ansätze nach der Durchziehmethode pflegen zu lassen. Aber ich hatte immer Angst, dass ich dann mit lauter Knoten in den einzelnen Dreads leben muss oder sie sich gar teilen und an den Ansätzen noch dünner werden. Anhand der Durchziehmethode werden nämlich die einzelnen Dreads am Ansatz durch den eigenen Dread gezogen.

Shapati kommt ins Spiel

Ich habe schon unzählige Videos von Shapati gesehen – schon allein deswegen, weil ich eigentlich nie richtig aufgeklärt war. Viele Tipps und Tricks von ihr sind daher für mich Gold wert gewesen. Shapati arbeitet allerdings mit der Durchziehmethode, daher mache ich anfänglich erst einmal einen großen Bogen um sie. Bis zu dem Zeitpunkt meiner ausgerissenen und nun nachwachsenden Haarpracht. Eigentlich logisch, meine nachwachsenden Haare kann man eigentlich nur nachhaltig mit einer haltbaren Verknotung in den Griff bekommen, wenn man mal den Sekundenkleber außer Acht lässt 😇. Zumal, Shapati liegt ein hoher Erfahrungsschatz vor. Im Nachhinein bin ich froh, bei ihr gelandet zu sein. Meine Ansätze halten weitgehend, die nachwachsenden Haare sind durch die Durchziehmethode „gezähmt“. Und nun bleiben meine Dreads bei ihr unter Beobachtung. Wenn sie nichts retten kann, dann keine(r).

Das Bild entstand direkt nach dem Pflegetag mit Shapati

Ein wenig fusselig sind sie am Ansatz allerdings wieder geworden. Aber die meisten meiner nachwachsenden Haare sind in meinen Dreads verblieben.

Vier Wochen nach dem Pflegetermin mit Shapati

Eins ist mir klar geworden – Dreadlocks bedürfen der richtigen Pflege, ansonsten hat man damit nicht viel Spaß, insbesondere wenn man gepflegt herumlaufen will! Und man braucht die/den richtige(n) Dreadmacher/in!

Empfehlung Dreadstylisten

Shapati Dreads – ihr könnt bei ihr sogar übernachten, wenn ihr einen weiten Weg habt. Sie ist durch und durch Profi und sie weiß sehr genau, was zu tun ist. Bei ihr seid ihr richtig aufgehoben. Und schaut euch mal die Videos von ihr an, man lernt dadurch eine ganze Menge! Manchmal sind die Videos etwas langatmig, sie kann sich so nett im Thema verlieren 😉 aber das zeichnet sie auch irgendwie aus. Ein nettes und lebensbejahendes Mädel halt!

Fazit ziehen

Pflegetermine

Im ersten Jahr bedarf es der öfteren Pflege – alle drei Monate ist passend. Wenn die Dreadlocks älter werden, reicht ein Pflegetermin zweimal im Jahr durchaus aus. Ohne jegliche Pflege jedoch werden die wenigsten auskommen. Wir können applaudieren , dass wir wesentlich weniger zum Friseur müssen als alle, die mit normalem Haar bestückt sind. Gottlob, denn diese ätzenden Friseurtermine hingen mir so was von aus dem Hals heraus – haufenweise sinnentleerten Gespräche, diese Hitze und dann diese brennende Blondiersuppe auf’m Kopp… boah, das ist nichts für meine Welt. 😂


Fest steht, wir müssen uns halt mal alle paar Monate doch einer Ansatzpflege unterziehen und die nehme ich gerne in Kauf.

Häkeln und Nadelstärke

Nicht zu viel häkeln und nicht unter der Nadelstärke 0,75 gehen – eigentlich sogar mit 1,0 häkeln, gerade wenn man Extensions hat, denn die zerreisst man schnell mit kleinen Nadelstärken! Und eigentlich – Extensions verfilzen nur, wenn man sie in Ruhe lässt.

Dreadschmuck

Schmuck in den Dreadlocks sieht gut aus, aber er muss ständig versetzt werden, ansonsten werden sie an diesen Stellen gefährlich dünn. Metallschmuck sieht toll aus, aber das Metall reagiert und man riecht es – kein schöner Geruch. Daher lege ich nur zu besonderen Anlässen mein Metall an 🤣

Dreads waschen

Wascht sie niemals mit herkömmlichen Shampoo! Man tut sich damit wirklich keinen Gefallen. Rubbelt nicht darauf los. Sanftes Waschen führt zum Ziel und zu weniger Fusselhaare. Gut auswaschen, damit die Reste von Shampoo komplett herausgewaschen sind! Am Ende der Haarwäsche mit kaltem Wasser nochmals komplett durchspülen. Denn die Haare werden durch warmes Wasser weich und Härchen können sich dadurch leicht vom Dread lösen (Fusselhaare entstehen) – durch kaltes Wasser stellt sich die Schuppenschicht wieder auf und sie bleiben ineinander verkettet. Gut erklärt hat das Ronny in seinem Beitrag in Facebook.

Palm Rolling wenn es an der Zeit ist

Kein Palm Rolling nach der Haarwäsche. Wartet damit, bis sie komplett durchgetrocknet sind. Sonst verformen sie sich und werden stellenweise zu dünn oder verlieren ihre Form – sie sollen ja alle gleichmäßig bleiben! Wenn ihr eure einzelnen Würmchen gut kennt, dann kann man Palm Rolling auch nach der Haarwäsche machen (halbtrocken), um aus der Form gekommene Dreads damit anzugleichen. Aber dazu müsst ihr eure Dreads ganz genau kennen! Ihr merkt, das Thema ist und bleibt zwiespältig.

Kein Auswringen wie einen Waschlappen – in Ruhe trocknen lassen

Wringt eure Dreadlocks niemals aus – die stehen dann zu sehr unter Spannung und man lockert sie ungewollt – die verketteten Haare lösen sich, die Dreads werden instabil und Fusselhaare ragen aus den Dreads heraus! Das beschreibt Ronny in seinem Beitrag in Facebook sehr gut. Die Würmchen sind nach der Haarwäsche empfindlich. Drückt die Dreads an und in Richtung Kopf aus. Wickelt ein Handtuch locker drum und lasst sie in Ruhe austropfen. Danach an der Luft trocknen lassen oder auch trocken föhnen. Wobei, ich halte von Föhnen genauso wenig, wie vom Einsatz meines Glätteisens. Ich lasse sie Lufttrocknen und hantiere da nicht ewig mit ’nem Föhn rum.

Wachs nein Danke

Bitte keinen Wachs in eure Dreads einpflegen, egal wie gut es riechen mag. Es verklebt eure Dreads nur sinnlos und irgendwann habt ihr eine ekelige Klebemasse drin, die noch zusätzlich jeglichen Staub anzieht und das bekommt ihr nie wieder herauswaschen. Bei afrikanischem Haar ist das durchaus praktikabel, aber das funktioniert nicht mit unserem europäischem Haar. Überhaupt sollte nichts weiter als Shampoo in die Dreads! Die Gefahr, dass das alles vor sich hingammelt ist zu groß! Später, wenn sich die Dreads entwickelt haben und man merkt, dass sie zu trocken in den Spitzen geworden sind, kann man auch mal eine Pflegespülung (ohne Silikone!) dafür verwenden. Noch besser, Aloe Vera Gel – das wirkt fabelhaft gegen trockene Spitzen. Die Gefahr ist dann recht gering, dass sie sich wieder öffnen. Aber probiert das bitte vorher an einem Dread aus und wartet mal ein paar Tage! Haarparfüm, das nicht pflegend ist, kommt bei mir ab und zu rein… das riecht dann so gut und langanhaltend. 😁

Juckende Kopfhaut

Das ist völlig normal, wenn sie neu erstellt werden – also kein Grund zum Jammern. Schließlich muss sich euere Kopfhaut an die neue Situation gewöhnen. Ich hatte das gute drei Tage, dann war das Thema für alle Zeiten Schnee von gestern. Birkenwasser soll ja dagegen auch gut helfen. Ich nehme von La Biosthetique das Visarome Dynamique E. Darin enthalten sind ätherische Öle für empfindliche und juckende Kopfhaut. Klappt bei mir prima, wenn’s mal etwas juckt.

Trockenheit von Kieselerde

Viele schwören ja auf Kieselerde – damit soll der Verfilzungsprozess angeregt werden. Ich kann nur dazu raten, mit Bedacht damit umzugehen! Die Dreads werden davon richtig trocken und die Gefahr, dass sie später mal abbrechen ist durchaus gegeben. Am Anfang, um die Haare überhaupt gut verdreaden zu können, macht das Sinn, sich die Haare mal mit Kieselerde vor dem Dreadprozess zu waschen. Sie werden dadurch schön stumpf, das verhäkeln fällt dann leichter. Später würde ich davon die Finger lassen. Die entwicklen sich von selbst. Ihr müsst eueren Dreads einfach Zeit geben! Wenn ihr zu unsicher seid, dann schaut mal bei(m) professionellen Dreader*in vorbei und lasst euch beraten.

Tighten Roots eine gute Idee

Unter Tighten Roots versteht man die Pflege des Ansatzes mit oder ohne Häkeln. Man rubbelt quasi seine Ansätze am Kopf hin und her, bis sie sich automatisch verfilzen. Etwas langatmig aber trotzdem gut erklären kann das wieder Ronny in seinem Beitrag in Verbindung mit Häkeln. Die Methode Tighten Roots bauscht den Ansatz schön auf. Viele schwören darauf und machen nichts anderes. Dabei kommt es auf eure Haarstruktur an – bei mir klappt das nur in Verbindung mit Häkeln mit Nadelstärke 1,0. Mit einer dünneren Stärke würde ich meine Ansätze nur dünn häkeln und wie das dann aussieht, das könnt ihr euch denken. Dünner Ansatz und dicke Dreadlocks in der Länge. 😩 Meine Haare sind an sich schon ziemlich fein, daher häkle ich sie nach dem Tighten Roots etwas nach und in Form, damit alles hält. Bei dickeren Haarstrukturen reicht Tighten Roots tatsächlich aus, damit der Ansatz schön verfilzt (Ronny ist dazu ein schönes Beispiel – die Haarstruktur hätte ich auch mal gerne).

Frisuren kreieren

Ja klar, das macht ja mit Dreadlocks geradezu erst richtig Spaß! Aber Vorsicht, haltet eure Dreadlocks mittels Dutt oder Zöpfe nicht unnötig unter Spannung. Erstens reizt es die Kopfhaut und zum zweiten lockern sich dadurch die einzelnen Dreads in ihrer Struktur. Auch oder gerade straff gebundene Haargummis können bleibende Schäden in den Dreads verursachen. Wählt daher auch nur Haargummis aus, die eurer Struktur nicht schaden. Und lasst kein normales Gummi länger in den Dreads drin – das löst sich irgendwann auf und das klebrige Zeug (durch z.B. Sonne weichen die auf) bekommt ihr dann nicht mehr rückstandslos beseitigt.

Eure Dreadlocks reagieren immer zeitversetzt. Was ihr heute mit ihnen macht, zeigt erst in einem halben Jahr wahre Auswirkung! Daher wägt immer genau ab, was ihr mit euren Würmchen unternehmen wollt. Lasst ihnen Zeit, um sich zu entwickeln!

Die eigene Haarstruktur und Extensions

Jedes Haar hat seine individuelle Struktur. Daher ist dieser Beitrag abgestimmt auf feines, über Jahre hinweg blondiertes und flusiges Haar.

Die Extensions sind nochmals ein ganz anderes Thema, denn die stammen ja bekanntlich von verschiedenen Trägern ab – da kann die Haarstruktur von der eigenen komplett abweichen. Zumal, wenn Extensions aus Echthaar gefertigt wurden, bedeutet es, dass ihr totes Haar pflegen müsst. Es bekommt ja keinerlei Nährstoffe zugeführt – also müssen wir das von außen tätigen. So benötigen Extensions auch unsere gesonderte Aufmerksamkeit! Und sie werden nicht ewig halten, das ist auch klar! Wichtig ist, dass ihr euch beim Erwerb nicht über den Tisch ziehen lässt. Locker verhäkelte Extensions bedeuten Frust hoch drei!
Sie müssen gut und fest verhäkelt sein, sonst lösen sie sich schneller auf als ihr gucken könnt. 👀 Ich teste Extensions immer vorher schon auf Festigkeit, indem ich sie genauso wasche, wie meine Dreadlocks. Danach weiß ich, ob sie halten 😉.

Empfehlung Dreadextensions

Diana Hochgraefe aus Leipzig fertigt übrigens tadellose Extensions an!
Dreadextensions Leipzig. Unkomplizierte Bezahlung per Paypal und schnelle Lieferung, ich kann sie nur wärmstens empfehlen.

Alles über einen Kamm scheren, das ist mit Dreadlocks einfach nicht möglich. Ein guter Rat kann für mich hilfreich und für eure Dreadlocks schon völlig kontraproduktiv sein. Beobachtet eure Dreadlocks genau. Mit der Zeit werdet ihr Profis – aber auf diesem Weg wird man unweigerlich Fehler machen und daraus dann lernen müssen. Gebt nicht auf – belohnt wird man mit schönen, fluffigen Dreadlocks! Das kann 1 Jahr durchhalten bedeuten oder halt auch zwei Jahre! Irgendwann werdet ihr euch an den Würmchen erfreuen. Es gibt nur eine Alternative dazu: wieder in überhitzten Friseursalons sitzen und stumpfsinnige Gespräche mit beißender Chemiepampe auf dem Kopf verfolgen. 😂 Ja ist doch so!

Und noch eins… entspannt euch einfach mal… so wie mein bekloppter Hund. Irgendwie ist die mir manchmal um Längen voraus. 😂

Bekloppter Hund!

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