Sauberkeit fängt im Badezimmer an

Uahhhh… ein unangenehmes Thema, denkt ihr jetzt. Ich will trotzdem einmal darüber schreiben. Ich nehme kein Blatt vor den Mund… eine Freundin sagt, ich sei einfach authentisch. Beides ist für viele unangenehm, trotzdem muss es mal auf den Punkt gebracht werden!

Wie sauber Menschen wirklich sind, das bemerkt man oft, wenn sie auf die Toilette gehen und wie sie diese wieder verlassen. Auf Veranstaltungen oder in der Gastwirtschaften, Restaurants merkt man erst richtig, wie wichtig es ist, das der oder die Vorgänger die Toilette sauber verlassen. Denn in diesen Momenten ist man echt darauf angewiesen… wo sonst als da, muss man die Toilette benutzen, ob man will oder nicht.

Ich habe die schlimmsten Toiletten-Story’s erlebt… darauf will ich gar nicht im Einzelnen eingehen, ihr habt bestimmt ähnliche Erfahrungen sammeln können.

Fakt ist leider, dass einige Kandidaten mehr als unsauber sind.

Ich hätte mal einen Job mit meiner besten Freundin in einer Wäscherei anfangen können. Vorweg schaute ich mir das Aufgabenfeld genauer an. Als ich jedoch die dreckige Wäsche sah, war es aus mit meinem Vorhaben. Diese Wäscherei bekam die Wäsche von allen möglichen Institutionen, wie Altenheimen, Krankenhäusern sowie auch privaten Haushalten. Die Unterwäsche sah zum größten Teil immer gleich aus. Beschissen, im wahrsten Sinne des Wortes! Da frage ich mich wirklich, wie man sich darin noch als Mensch fühlen kann.

Ich könnte mir beileibe nicht vorstellen, in solcher Unterwäsche herumzulaufen. Bah ist das ekelig! Ich nehme hierbei kein Blatt vor den Mund, warum auch. Muss ja keiner bis zu Ende lesen.

Mein Vater hat mir schon in sehr jungen Jahren beigebracht, wie ich mich auf Toilette richtig säubere. Er riet mir auch dazu, einen feuchten Waschlappen zu nehmen, um den Rest zu beseitigen.

Gerade beim „Hauptgang“ ist es so wichtig, sich vollständig zu reinigen! Alles andere bleibt im engsten Kreis des eigenen Körpers haften. Und wer will schon gerne mit Scheiße beschmieren und den ganzen Tag dann in diesen Klamotten herumlaufen?

Ich benötige für mein großes Geschäft bestimmt viel Toilettenpapier… gar keine Frage. Ich wische mir das alles ab und schaue auch mal, was sich noch in meinem Toilettenpapier befindet. Daran kann ich mich orientieren, ob der Hauptanteil überhaupt weg ist. Ich weiß aber auch, dass alles, was das Toilettenpapier nicht schafft, das bringt ein feuchter Waschlappen weg. Daher besitze ich mit Sicherheit 100 Waschlappen, die nach Verwendung auf links gedreht, in einem Behälter geschmissen werden, um wenig später auf 95 Grad in der Waschmaschine gereinigt zu werden.

Jetzt muss ich aber dazu sagen, dass die ganzen Haare am Hintern wohl nicht unbedingt dem Zeitgeist entsprechen. Darin kann ja der ganze Scheiß erst richtig hängen bleiben, seht mal dazu im Netz unter dem Thema Klabusterbeeren 😂. Früher in der Steinzeit, da hatte das vielleicht noch seine Entsprechung. Großes Geschäft, kein Toilettenpapier… hoffentlich ist alles soweit auf dem Boden. Der Rest muss wohl oder übel dran bleiben. Gottlob gab es ja die Haare dafür 😂.

Aber heutzutage ist das wohl ein wenig anders, das wissen wohl nur Einige noch nicht!

Von meiner Ma habe ich gelernt, in welcher Stellung man sich den Po abwischt. Ja, das ist auch sehr wichtig. Ich habe schon oft erlebt, dass Menschen dabei aufstehen, was völlig kontraproduktiv ist. Die Pobacken fallen beim ausstehen zusammen und all der Unrat verschmiert erst richtig. Das alles dann wieder zu beidseitigen geht bei Nur-Toilettenpapier-Nutzer überhaupt nicht! Jeder, der sich damit auseinander setzt weiß, wie hartnäckig Scheiße ist und wie schwer sie wirklich zu entfernen ist. Wieso bleibt man daher nicht einfach sitzen und wischt sich dann den Po ab? Dafür ist doch der Toilettensitz nunmal da. Etwas gespreizt verhindert es, das zu viel an die Pobacken gerät.

Ich muss auch gestehen, dass ich bei Besuch mein Schild, im Stehen zu pinkeln, oft bereue. Jetzt muss man aber auch dazu sagen, dass es gerade Männer echt nicht leicht haben, im Sitzen zu pinkeln. Es gibt nach vorne keine Auswölbung, sodass bei einer bestimmten Länge das ganze richtig unhygienisch und ekelig wird. Denn wenn der Dödel die Toilette berührt, dann sind Keime aller Art auch gleich Mitbewohner des armen männlichen Geschlechts. Ich kann daher echt gut verstehen, wenn Männer das Pinkeln im Stehen bevorzugen.

Aber ich bereue mein Schild aus einem anderen Grund und der ist wirklich ekelig. Es gibt so eine bestimmte Sorte, die wäscht sich wohl nicht oft oder gar nicht gründlich. Die sitzen dann brav auf der Toilette, rutschen ein wenig nach hinten, damit der Dödel vorne nicht die Toilette berührt, um zu pinkeln… Ihr wisst was ich damit meine? Hinten bildet sich dann ein schöner brauner Rand ab. Dreimal dürft ihr daher raten, von was das wohl kommt. Die müssen so extrem am Anus verdreckt sein, dass man dieser Spezies am besten als Frau niemals im Bett begegnet. Aber damit wird klar, wie wenig sich solche Menschen wirklich pflegen. Und wie oft erlebe ich, dass genau die sich vorweg geduscht haben. Nur dieser eine Bereich, der scheint wohl immer vernachlässigt zu werden. Boah, ist das ekelig!

Aber was macht man genau dann? Spricht man die darauf an? Und wie würde man die darauf ansprechen? Irgendwas durch die Blume sagen, bringt nichts. Die wissen nicht einmal, dass sie so unsauber sind. Die schauen auch nicht nach ihrem Toilettengang auf die Klobrille, sonst würden sie ja sehen, was sich da so alles abbildet.

Erst letztens erlebte ich auf einem Festival, dass eine Toilette gar nicht mehr begehbar war. Da muss wohl einer drauf gegangen sein, der so richtig Druck hatte. Die Toilette war von unten bis oben braun! Das muss man sich mal bildlich vorstellen. Wie ist der denn da wieder raus gekommen? Der muss doch selbst genügend davon abbekommen haben. Die ziehen sich wahrscheinlich ihre beschissene Hose wieder hoch und rennen schnell von dannen, als ob nichts geschehen wäre und laufen damit zum nächsten Gig. 😂

Abschluss, damit ihr den Scheiß nicht mehr lesen müsst 😂. Ich habe immer Desinfektionsspray dabei, damit ich sitzen kann. Als Frau ist das ja nicht ganz so leicht. Und trotzdem gibt es genügend Frauen, die sich auf die Toilettenbrille stellen und dann alles vollstrullen. Fein, für alle, die danach auf die Toilette müssen. 🤣 Dankeschön!

Hände nach dem Toilettengang waschen, scheint auch irgendwie nicht dem Mainstream zu entsprechen.

Ach übrigens, das Duftspray kann man durchaus nutzen, auch das Fenster lässt sich in der Regel immer öffnen. Ich hasse ja nichts mehr, als früh morgens ins Badezimmer zu kommen und es stinkt schon bestialisch. Und in diesem Dunst soll man sich die Zähne putzen und den Tag positiv anfangen lassen und sich frisch fühlen, wenn man aus dem Badezimmer kommt. Kein aber auch überhaupt kein Verständnis zeichnet sich in meinen Gehirnwindungen dafür ab!

3 Kommentare zu „Sauberkeit fängt im Badezimmer an

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  1. Schmunzel … Interessantes Thema! Aber, ich versteh dich … manchmal frage ich mich auch, wann denn der Mensch, der vor mir steht, das letzte Mal geduscht hat. … Man riecht es förmlich

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    1. Schön von dir zu hören… ähm zu lesen 😉 Aber zum Thema, nicht nur förmlich… allumfassend stinken die vor sich hin! Also Sauberkeit ist doch auch eine Form der Höflichkeit, finde ich. Ich schüttle daher jedes mal mit dem Kopf, wenn ich das wahrnehme oder auch noch damit konfrontiert werde. Wir leben doch nicht mehr im Mittelalter… leider hat das wohl nicht jeder begriffen. Wie sich die Menschen aufgegeben haben, das merkt man an ihrer Sauberkeit. Aber wat soll‘s. Sollen sie stinken, in ihrem Unrat ersticken. 😉

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