Es tut sich was in Sachen Nachhaltigkeit

Naja, zumindest sieht es so aus, dass unsere neue Regierung nachbessert und Hilfe für uns als Eventgastronomie in Aussicht stellt. Unser Steuerberater… übrigens bekommt der für die Dienstleistung die Stunde 150 Euro zuzüglich Stundenlohn von… ach, sprechen wir nicht weiter darüber. Es könnte einem nur schwindelig werden. Ach so, ich bin beim Steuerberater stehen geblieben, der kümmert sich nun um die Beantragung der Unterstützung und wir verharren und warten einfach mal ab, was passiert. Ich denke, vor Januar wird sich da eh nichts ergeben. Insbesondere die zusätzliche Unterstützung ist im Bundestag noch nicht unter Dach und Fach. Wir brauchen also nun einen langen Atem.

Soll ich trotzdem nen Weihnachtsbaum und einen Adventskranz aufbauen? Ich grüble noch darüber… ich entscheide nach Tagesverfassung und den jeweiligen Aussichten, ob es sich noch dafür lohnt. Kann ja schließlich sein, dass wir, anstatt Weihnachten zu feiern, dann doch noch unter der Brücke landen. Weihnachten.. hm… schön und trotzdem, eigentlich muss ich nicht Weihnachten feiern. Schließlich bin ich vor vielen Jahren schon aus der Kirche ausgetreten und fröne nun meinem buddhistischen Daseinsbereich.

Ich hänge, trotz verordnetem Berufsstop durch die Pandemie, den ganzen Tag am PC. Es gibt plötzlich so viel zu tun. In Sachen Virtuelle Assistentin tun sich einige Auftraggeber auf.

Das Logo stammt auch aus meiner Schmiede. Nur mal am Rande erwähnt.

Für einen gehen ich auf Kundenfang… ist zwar nicht ganz so meins, aber ich schaue einfach mal, was sich so ergibt. Der Sohn meines Auftraggebers lebt in Südafrika und steht mit afrikanischen Künstler/innen in Verbindung. Die zeitgenössische Kunst, kein Tourismuskitsch, vertreibt er offensichtlich weltweit. Gottlob gehe ich nicht so ganz unbedarft an die Sache heran. Ich habe mich schon vor über 20 Jahren mit afrikanischem Kunsthandwerk beschäftigt und ehrlich gestanden… auch ne Menge davon nach Deutschland geschmuggelt. Früher ging das noch, heute ist das undenkbar mit Taschen, die 40 kg wiegen, durch den Zoll zu kommen. Und nein, kein Elfenbein, zum größten Teil waren das Masken und Holzskulpturen.

Ein Exponat von Veracity Projects – Südafrika

Nun wollen wir den deutschen Markt erschließen. Ich gehe jetzt erst einmal in die Akquise und schaue, was so alles geht. Mein Verkaufsprozess und Redeablauf stehen schon. Morgen arbeite ich mich in das CRM-System ein und halte dann mal Ausschau nach Kunden, die nur auf mich gewartet haben.

Und da ist da noch Hypermental – er inspiriert mich gerade auf seinem Blog „Daily News from Absurdistan“ in Sachen Aktien und Gedöns. Übrigens ist sein restliches Gedöns echt lesenswert, also schaut mal bei ihm vorbei.

Aber zurück zum Aktienhandel. Wer kennt es nicht, das Buch vom legendären Aktien-Guru André Kostolany. Nachdem ich den Wälzer vor vielen Jahren verschlungen hatte, verschwand dieser im Regal und verstaubte. Irgendwie war es wohl doch noch nicht an der Zeit… obwohl mich sein Buch wirklich begeisterte. Und hätte ich mal zu dieser Zeit angefangen, dann müsste ich mir wohl heute wohl nicht mehr so die Gedanken machen. Und nun sorgt halt Hypermental für neuen Schwung.

In Udemy, einer angesagten und internationale Akademie, die aus allen möglichen Bereichen Onlinekurse anbieten, finde ich auch gleich die richtige Onlineschulung „Praxiskurs Aktien und ETF’s“ dazu. Kurzerhand tauche ich darin ab und befinde mich geradewegs in Wirtschaftszyklen, Börsenkursen, Strategien und Grundlagenwissen. Meine Fresse… 103 Lektionen liegen vor mir und mindestens 15 Stunden Videozeit. Na das kann ja lustig werden.

Aber bekanntlich bedeutet Stillstand den Tod. Also bilde ich mich einfach fort. Schaden kann das ja nicht, eher später mal dazu beitragen, dass sich meine Pinunsen vervielfältigen. Vielleicht ist das ja der Schritt, der mich von der Aussicht, später als Dosensammler enden zu müssen, erlöst. Wer weiß das schon. Zumindest soll es der Nachhaltigkeit dienen – ähm, dem Aufwärtstrend im Geldbeutel -.

Und kreativ geht’s momentan auch mal wieder vorwärts. Nicht meine Großplastiken… dafür ist es mir einfach zu kalt in der Werkstatt. Ich male mal wieder Bilder. Digital Malerei begeistert mich gerade und ich reize all ihre Funktionen aus, um meine Kunstwerke entstehen zu lassen.

Und ich lese gerade zwei Bücher. Ich bin da zugegebener Maßen recht eigenartig. Bei mir ist das nie ein Buch, was ich lese, sondern immer mehrere zugleich. Das eine Buch heißt „Das Schweigen der Kühe“ und wurde von Christian Macharski verfasst. Er verfasst humorvolle Krimis… leider ist er Anfang diesen Jahres, noch recht jung, überraschend verstorben. Das zweite Buch… und nein ich gerate bei all dem Viehzeugs trotzdem nicht durcheinander, der Roman von John Ironmonger, es heißt „Der Wal und das Ende der Welt“.

Ansonsten pese ich mit meinen Hunden durch den Wald und verpasse mir dadurch die erforderliche Auszeit für meinen Kopp, der den ganzen Tag über alle möglichen Themen rattert.

In der Pampas – wohlgemerkt ohne Pampasgras, lieber Hypermental – bekommt man den Kopp frei.

Nebenbei werden noch Webseiten aktualisiert, Gesetzestexte studiert und halt hier gebloggt.

Und jetzt mache ich Feierabend, den wünsche ich euch auch in Gemütlichkeit und Geselligkeit oder auch ganz allein. Egal wie, Hauptsache mal abschalten.

2 Kommentare zu „Es tut sich was in Sachen Nachhaltigkeit

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